Nach meiner Ankunft in Melbourne am Donnerstag-Morgen (der Bustrip durch die Nacht war ziemlich streng, habe dann im naechsten Park auf der Wiese ein bisschen Schlaf nachgeholt :-)), stand bereits der erste Tagesausflug auf dem Programm. Die Pinguin-Parade auf Phillip Island stand auf dem Programm. Da die Pinguine, aehnlich wie ich, eher nachtaktiv sind, hat die Tour erst gegen Mittag begonnen und dafuer erst gegen Mitternacht geendet.

Unser Tourguide Jason hat uns neben Pinguinen auch Koalas, Echsen, Wallabies und Kaenguruhs gezeigt. Als dann die Pinguine aus dem Wasser und an Land kommen sollten, haben die den wartenden Touristen ein schoens Schnippchen geschlagen. Anstelle ueber den Strand zu laufen, sind sie am Rand der Bucht aus dem Wasser gestiegen und haben alle verarscht. Wir haben sie dann trotzdem noch gesehen, wie sie ins Landesinnere gewatschelt sind und ihre Kleinen gesucht haben (sie rufen nach ihnen, die Kleinen rufen zurueck. Und obwohl es hunderte Pinguine sind, koennen sie die eigenen Stimmen herausfiltern). Bis auf die Asiaten, die sich nicht an das Blitzlicht-Verbot gehalten haben, konnte mir an so einem Tag niemand die Laune vermiesen 🙂

Der schönste Surfstrand auf Phillip Island

Dieses KĂ€nguruh-Junge geniesst gerade seine Siesta.

Nach Sydney hat jetzt natuerlich jede nachfolgende Stadt einen schweren Stand bei mir. Doch auch Melbourne hat seine schoenen Seiten… Besonders das fruehmorgendliche Nickerchen im Park nach meiner Ankunft am Donnerstag hat mir gefallen 😉 Nach der Nacht-Busfahrt von Sydney (12 Stunden) war das der perfekte Einstieg in die Kuenstlerstadt.

Und da Schlafen ja hungrig macht, habe ich die beste Tapas-Bar aufgesucht (gemaess dem Reisefuehrer Lonely Planet) und mir zum feinen Essen ein Glas einheimischen Wein gegoennt. In dieser Strasse gibts denn auch die verruecktesten Graffities zu sehen.

Am Samstag stand dann der Victorias Market und der Albert Lake auf dem Programm. Da ich das Bussystem nach Sydney auch in Melbourne nicht kapiere, passiert das natuerlich alles zu Fuss… Gluecklicherweise haben die Australier an jeder Ecke einen Trinkbrunnen, wo man gratis Trinkwasser nachfuellen kann. Super Sache!

Am Albert See angelangt, hab ich mit einer Australierin gesprochen, die am Ufer gesessen und Fotos gemacht hat. Dabei hat sich herausgestellt, dass sie gleich gegenueber mit Blick auf den See wohnt, eine Geologin ist, die normalerweise auf Fiji (Fidschi) arbeitet, dort aber noch nie den Strand gesehen hat (sie ist im Landesinneren am Forschen). Das ist mal ein cooler Job!
Uebrigens: um den Lake Albert herum fuehrt jeweils die F1-Strecke, wenn im Maerz der grosse Preis von Australien auf dem Programm steht! Kein Wunder sind hier die Schwaene schwarz…

Sonnenuntergang in Melbourne. Keine Angst, die TĂŒrme sind gerade; habe mit dem „Fischauge“ fotografiert.

Cowy geniesst eine AbkĂŒhlung im Brunnen des Victoria Parks.

Ein Teil der Formel 1-Strecke am Lake Albert

Eine Familie schwarzer SchwÀne auf dem Lake Albert

Das Museum fĂŒr bewegte Bilder

Ein Besuch im Wohnzimmer von Roger Federer durfte nicht fehlen!

Skyline mit dem Fluss Yarra

Graffitikunst

Ich habe mich ein bisschen verliebt… Keine Angst, kein Schafzuechter aus Neuseeland, kein Kaenguruh-JĂ€ger aus Australien und auch kein Schotte! Es ist Sydney!

Die Australier selbst behaupten, dass die Stadt mit ihren 4.4 Mio. Einwohnern die schönste Stadt der Welt ist. Und ich muss sagen, ich kann sie da schon verstehen (obwohl die schönste Stadt natĂŒrlich immer noch Luzern ist ;-)).

Nachdem ich die 1. Nacht nach meinem Flug Auckland-Sydney in einem Hostel gleich im Zentrum ĂŒbernachtet habe (Durchschnittsalter der Bewohner, Disco gleich nebenan ;-)), habe ich mir fĂŒr die nĂ€chsten 3 NĂ€chte ein Hostel im Quartier „The Rock“ geleistet. Und es hat sich vollkommen gelohnt. Und nicht nur weil ich Dennis Quaid beim lokalen „Maert“ angetroffen habe (fuer die, die nicht wissen wer Dennis Quaid ist: Dennis Quaid). Natuerlich auch, weil man von der Dachterrasse einen fantastischen Blick auf die Harbour Bridge, den Hafen und die Oper hat!

WĂ€hrend meiner Zeit in Sydney habe ich den Manly Beach besucht und die spektakulĂ€re Sicht auf die Sydney Skyline bei der RĂŒckfahrt mit der FĂ€hre genossen (danke fĂŒr den  Tipp Andi!). Der FĂ€hrenhafen „Circular Quai“ mit seiner Anlegestelle fĂŒr Kreuzfahrtschiffe und eben das Quartier „The Rocks“ waren meine absoluten Lieblingsorte. Die Joggingrunde ĂŒber die Harbour Bridge habe ich knapp ĂŒberstanden (Mann ist die BrĂŒcke lang und meine Kondition sch…

Das Zentrum und den Darling Harbour habe ich ebenfalls auf meinen kilometerlangen StreifzĂŒgen durchwandert. Mit dabei war auch die 2.5km-Strecke vom einen Hostel zum anderen mit ca. 18 Kilo auf dem RĂŒcken / am Bauch… *aaaaah* Wo ist der nĂ€chste Chiropraktiker?! Dabei habe ich sogar Hilfe von einem Australier erhalten, der gerade zur Kirche wollte und mich mit meinem Handy-Navi gesehen hatte und fragte, ob er mir helfen könne. Er hat mich dann ein StĂŒck begleitet und mich in Australien willkommen geheissen. VerrĂŒckt. Cool. Sydney.

 

Die Oper bei Tag. Gar nicht so einfach, die ganz auf ein Foto zu kriegen.

Die Harbour Bridge. Wenn man darĂŒber joggt wirkt sie noch lĂ€nger als sie sonst schon ausschaut…

 

Die Oper bei Nacht.

Die Harbour Bridge bei Nacht (@MamiUndPapi: wir haben zusammen telefoniert, als ich diese Aussicht im Hafen hatte!)

 

Unglaublich… Die 3 Wochen Neuseeland sind vergangen wie im Fluge.
Koni ist am 22. November ueber Dubai in die Schweiz zurueckgeflogen (der Glueckspilz hat einen A380 fuer die ganze Strecke bis nach Zuerich erwischt! Wenn schon nach hause fliegen, dann mit Stil, gell Koni!

Unsere Highlights der Nordinsel waren ganz klar Hobbiton, Rotorua mit den Geysiren (die haben vor allem Koni gefallen, mir ist von dem Schwefel langsam uebel geworden ;-)) und die Bay of Islands. Auckland war mit seinem Hafen und den Shoppingmoeglichkeiten (da hat mein Herz hoeher geschlagen) natuerlich auch cool.

Und ich werde nun 5 Wochen Australien unsicher machen… gestartet wird in Sydney!

Hier noch ein paar Impressionen von der Nordinsel:

Santa’s in Town! (Auckland)

Cowy hatte Spass in Hobbiton. Zumal sie die Einzige war, die in den Hobbit-HĂ€usern aufrecht stehen konnte!

Die NeuseelĂ€nder sind so naturverbunden, dass sie sogar fĂŒr ihre BĂ€ume stricken!

Es liegt was in der Luft… Schwefelschwaden aus dem Vulkangebiet in Rotorua

Eine der coolsten UnterkĂŒnfte die wir hatten. Hier haben wir einen echten Schaft-Schorer kennengelernt!

Auch in Neuseeland ist die Post gelb…

Windy Wellington macht seinem Namen alle Ehre

Liebe Mobiliar… Diese BruchstĂŒcke gehören zu einem alten Schiff.

Die Antwort auf alle Fragen: 42 UND Alkohol (ok, hier noch in Traubenform)

Aussicht vom Skytower, Auckland

 

Einer der höchsten BÀume Neuseelands.

Gerade halten bitte :-)

Die NeuseelÀnder sind kreative Briefkastenbauer

Zum GlĂŒck ist hier alles so gut beschriftet. Sonst hĂ€tten wir den Strand nicht gefunden ;-)

Wenn es zwei Schweizern wie Koni und mir etwas zu frisch wird, fangen die Wellingtoner erst an!
Joggen scheint hier Nationalsport zu sein. Über die Mittagspause oder abends, es wird am Hafen entlanggejoggt!

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Wellingtoner Hafen als Laufstrecke

Nachdem das Treffen mit James beim Hinflug in der First Class Bar des A380 nicht geklappt hat, haben wir hier zumindest seine Strasse gefunden.

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Bond. James Bond.

Ah ja. Und Steven Spielberg hat hier einen seiner Container verloren… Das Museum Te Papa zeigt im Moment eine Sonderausstellung zum Thema Dinosaurier.

Die FĂ€hrenĂŒberfahrt von Picton (SĂŒdinsel) nach Wellington (Nordinsel) stand am Dienstag auf dem Programm.

Wir waren positiv ĂŒberrascht, wie komfortabel das hier gestaltet wird. Einmal das Fahrzeug unter Deck abgestellt, wird man aus der Autohalle nach oben „getrieben“ (gut möglich, dass dies von Schaftreibern im Nebenamt erledigt wird).

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Cowy gefÀllts in der Navi-Halterung

Auf den oberen Decks kann man entweder nach draussen (Vorsicht: windig!) oder man(n) kann es sich in der Lounge oder im kleinen Kinosaal bequem machen.

Koni im Land der Kiwi-TrÀume...

Koni im Land der Kiwi-TrĂ€ume…

Nach 3.5 Stunden Ueberfahrt sind wir wohlbehalten in „Windy City“ (Wellington) angekommen. „The smallest capital in the world“ macht seinem Beinamen „windige Stadt“ alle Ehre. Doch dazu mehr im nĂ€chsten Post…

Der/die Gewinner/in erhĂ€lt ein kleines Souvenir aus Neuseeland… Antworten bitte an claudia.hofstetter@gmx.ch mailen 🙂

1. Was ist das fĂŒr eine GerĂ€usch?


2. Was sollen diese Verbotsschilder aussagen?
(die kreativeste Antwort gewinnt)

Schilder

Schilder

PS: der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Jury besteht aus Koni Dambeck und Claudia Hofstetter. Urteil ist Geschmacksacke 😉

Soooo. Zeit, dass sich mal der weibliche Part dieser “Reisegesellschaft” meldet. Zumal ich nach dem mĂ€nnerorientierten Dubai ja endlich auch wieder mal sprechen darf 😉

Da ich bisher nicht sehr fleissig war mit dem Bloggen, mache ich eine kleine Zusammenfassung Ă  la “was bisher geschah”. Und wer meine Kurzgeschichten kennt, kann sich schon mal einen Kaffee holen und sich fĂŒr 1 Stunde abmelden *grins* 

Flug ZĂŒrich – Dubai
Perfekte Einstimmung fĂŒr unseren Trip. A380 mit dem Sky-Unterhaltungsprogramm der Fluggesellschaft Emirates. Ein Traum. Nur der Zugang zur Bar in der First Class wurde uns verwehrt. Dabei hĂ€tte ich doch ein Date mit 007 gehabt…

Dubai

Was fĂŒr eine verrĂŒckte Stadt. Als grösste Stadt der Vereinigten Arabischten Emirate hat der Grössenwahn in verschiedenen Bereichen Einzug gehalten.

  1. GebĂ€ude. Das Burj Khalifa spricht fĂŒr sich. Aber es ist ja nicht das einzige Hochhaus in Dubai, das bei Leuten mit Höhenangst und professionellen Fensterputzern SchweissausbrĂŒche auslöst.
  2. Wasserspiele. MItten in der WĂŒste gelegen, scheint Wasser hier keine Rolle zu spielen?!
  3. Malls (Shopping-Center): In der Dubai Mall finden sich auf 350’000 Quadratmeter 1200 Shops, welche von jĂ€hrlich ca. 30 Millionen Menschen besucht werden. Ach ja
 nebenbei kann man auch noch im Aquarium Haie, Rochen und andere Meerestiere bestaunen
 Wer lieber in der WĂŒste Skifahren möchte, der sollte die Mall of Emirates besuchen. Die Skihalle St. Moritz und die krass klimatisierten RĂ€ume haben bei uns schon fast heimatliche GefĂŒhle ausgelöst.
Burj Khalifa

Burj Khalifa

Flugreise Dubai – Neuseeland
Nach den riesigen EindrĂŒcken aus Dubai haben wir die 21-Stunden-Odysee nach Neuseeland gestartet. Diesmal mit einer Boeing 777-300, ebenfalls mit Emirates. Mit einer Zwischenlandung in Bangkok (wo wir natĂŒrlich nochmals durch den Sicherheitscheck mussten
 hĂ€tte ja sein können, dass wir auf der Toilette eine tödliche Origami-WC-Papier-Waffe gefaltet haben) sind wir in Richtung Sydney weitergeflogen. Dieser Teil dauerte 8 Stunden und jeder halbwegs vernĂŒnftige Mensch hĂ€tte diese Zeit versucht zu schlafen. Doch das Sky-Unterhaltungsangebot war so verlockend… Zudem hat der etwas beleibtere australische GeschĂ€ftsmann der neben mir gesessen hat, freundlicherweise ⅓ meines Sitzplatzes in Beschlag genommen in dem er im Schlaf seinen Arm zwischendurch auf mein Bein gelegt oder mich damit (durch sein unkontrolliertes im-Traum-Umherfuchteln) geschlagen hat. Da haben auch die X-Men mit “Zukunft ist Vergangenheit” nicht mehr geholfen. Mit wolverineĂ€hnlicher Anspannung (ohne Krallen, die hĂ€tten beim Metalldetektor angeschlagen) habe ich mich an eine Flight Attendant gewendet, welche mich schnurstracks in die vorderste Reihe der Economy (sehr viel Beinfreiheit!) begleitet hat und mich neben einem netten, gutaussehenden (leider verheirateten) Australier platziert hat. Dieser war kurz zuvor eingedöst, obwohl er gemĂ€ss seiner Aussage in einem Flieger normalerweise nie schlafen könne. Und ich war dann so nett und habe ihn die nĂ€chsten 2 Stunden mit meinem Gequassel wachgehalten. Wenn ich so darĂŒber nachdenke, war der Witz mit dem Fallschirmabsprung ĂŒber Alice Springs evtl. nicht als Tipp sondern als Wink mit dem Zaunpfahl gedacht gewesen?!

Christchurch bei Schnee und Regen
Nach dem Flug total gerĂ€dert, haben wir von Lukas Dysli erste Tipps ĂŒber Neuseeland erhalten (Danke Luki!). Da uns das Wetter aber einen winterlichen Empfang bereitet hat, haben wir uns unseren Campervan Juicy geschnappt und sind in Richtung Queenstown losgefahren.

Auf dem Weg sind wir am Lake Tekapo vorbeigekommen, wo es uns zum 1. Mal die Sprache verschlagen hatte. TĂŒrkisfarbenes Wasser inmitten einer Bergkulisse im Hintergrund. Und weit und breit weder Menschen noch HĂ€user zu sehen. Natur pur.

Lake Tekapo

Lake Tekapo

Queenstown
Um Mitternacht in Queenstown angekommen, haben wir uns mit einer einstĂŒndigen Suche nach einer geeigneten Unterkunft belohnt
 Als wir schliesslich im Backpackers “Nomads” ein bezahlbares 4-Bett-Zimmer mit Bad gefunden hatten, wurden wir von einem unserer Zimmergenossen weitere 2 Stunden “unterhalten” wĂ€hrend wir vergeblich versucht haben das GesprĂ€ch zu unterbrechen um endlich schlafen zu gehen. Meine Gedanken sind in dem Moment wieder zu dem bemitleidenswerten Australier aus der 1. Economy-Reihe geschweift. Tja, unsere Backpacker-Camping-Routine hat noch Verbesserungspotenzial.

Queenstown mit Lake Wakatipu

Queenstown mit Lake Wakatipu

Milford Sound
Bevor wir aus Queenstown abgereist sind, haben wir wiederum ein fantastisches Panorama geniessen können. Diesmal am Lake Wakatipu, mit den verschneiten Bergen im Hintergrund. Queenstown hÀtte noch viel mehr zu bieten, gilt diese Stadt doch als die grösste Actionstadt Neuseelands. Egal ob Bungy-Jumping, River-Rafting oder Canyon Swinging. Adrenalin-Junkies kommen hier voll auf ihre Kosten.

Lebenserfahren wie Koni und ich nun mal sind, haben wir der 4.5-stĂŒndigen Autofahrt zum Milford Sound den Vorzug gegeben
 Im Nachhinein genau die richtige Entscheidung! Wiederum atemberaubende Natur (wir wurden von einem Papagei mit Vorliebe fĂŒr Frontscheiben-Gummidichtungen bedroht) und eine Cruise Tour durch den 15km langen Fjord haben uns staunen lassen. Dabei sind wir auf sonnenbadende Seelöwen gestossen, haben unsere Dusche des Tages in der Gischt eines Wasserfalles genossen und den Weg eines Kreuzfahrtschiffes gekreuzt.

Wasserfall im Milford Sound Fjord

Wasserfall im Milford Sound Fjord

Nach all den EindrĂŒcken fĂŒhlten wir uns nicht mehr in der Lage mit dem Auto zurĂŒckzufahren. Deswegen stand unsere 1. Nacht in unserem Campervan an. GlĂŒcklicherweise haben wir uns eine milde Nacht bei ca. 2 Grad Celcius und einen State-of-the-Art Camping-Platz ausgesucht (warum hat es hier keine Leute?!). Die frische AtmosphĂ€re hat zu einer kurzen Nacht mit einem effizienten Zusammenpacken und Aufbrechen am frĂŒhen Morgen gefĂŒhrt.

Gefroren oder was?!

Gefroren oder was?!

Wanaka
Nach einem kurzen Umdisponieren betreffend Route (Gletscher Franz Josef an der WestkĂŒste wurde gestrichen – schliesslich hatten wir die Nacht zumindest gefĂŒhlt an einer Gletscherzunge verbracht) nahmen wir wieder Kurs auf das nördlichere Christchurch. Als Zwischenhalt durften wir Wanaka mit dem Lake Wanaka bestaunen. Koni hat sich hier sogar kurz ins Wasser gewagt


Lake Wanaka

Lake Wanaka

Kurz vor Mitternacht sind wir dann in Christchurch in einem Guest House (vorher online gebucht) angekommen. Die Cars-BettwĂ€sche war nach der mehrstĂŒndigen Autofahrt besonders witzig 🙂

Christchurch bei schönem Wetter
Christchurch ist super! Ca. 340’000 Einwohner sollen hier leben. Doch wie so oft in Neuseeland wirkt nichts ĂŒberlaufen. Die Leute sind freundlich, fragen woher man kommt, wohin man geht
 Nach dem Erdbeben im Februar 2011 wurde ein grosser Teil der Innenstadt zerstört, wodurch man heute ĂŒberall Baustellen oder “LĂŒcken” entdeckt, wo dann wieder HĂ€user gebaut werden sollen.

EinsturzgefÀhrdete Kathedrale in Christchurch

EinsturzgefÀhrdete Kathedrale in Christchurch

Ein Container-Quartier verhilft in der Zwischenzeit betroffenen LÀden zu VerkaufsflÀche oder coolen Cafés zu einem besonderen Terrassen-Ambiente.

Container-Stadt im Zentrum

Container-Stadt im Zentrum

Ueber die ganze Stadt verteilt finden sich auch sogenannte “Sperr-Schafe”, die einerseits als Sitzgelegenheit oder eben als Sperre dienen, damit Autos nicht in die Strasse reinfahren.

Der schönste Kran der Welt

Der schönste Kran der Welt

Der Botanische Garten war wiederum ein Naturerlebnis, welches mitten in der Stadt eine unvergleichliche Naherholungszone bietet. Hier finden sich ein Stein- und ein Rosengarten, die Friedensglocke aus dem 1. Weltkrieg und viele idyllische BĂ€nkchen laden zum Verweilen am Kanal ein.

Kaikoura – Whale Watching
Damit wir am nĂ€chsten Tag ausgeschlafen an der Whale Watching Tour teilnehmen konnten (wollen ja nicht die winzigen Pottwale verpassen, wenn wir mal fĂŒr 10 Sekunden die Augen schliessen), haben wir am selben Tag noch den Weg nach Kaikoura zurĂŒckgelegt. Mit ca. 3’860 Einwohnern lebt Kaikoura hauptsĂ€chlich vom Oekotourismus. Der Maori-Name Kaikoura heisst ĂŒbersetzt “Langustengericht”, eine Anspielung auf die leckeren MeeresfrĂŒchte von Neuseeland.

Hier haben wir uns eine Cabin auf einem Campingplatz gegönnt. Big Brother lĂ€sst grĂŒssen


Cabin auf dem Campingplatz

Cabin auf dem Campingplatz

Ach ja, gewaschen haben wir auch zum 1. Mal. Und auch hier sind wir auf das PhĂ€nomen der ungeraden Anzahl von Socken gestossen…

Der nĂ€chste Tag hat dann wundervoll mit einem FrĂŒhstĂŒck am Meer begonnen.

So lÀsst es sich leben...

So lĂ€sst es sich leben…

Zu dem Zeitpunkt hatten wir dies fĂŒr eine gute Idee gehalten
 SpĂ€testens nach 20 Minuten auf dem Boot vor der KĂŒste war ich mir da nicht mehr so sicher
 Fazit: 1 Pottwal gesehen, der sich nach 5 Minuten mit einem Winken seiner Schwanzflosse verabschiedet hat. 2 flaue Magen (Claudi und Koni). 0 KotztĂŒtchen gebraucht. Yeah!

Bye Bye Pottwal

Bye Bye Pottwal

Picton
Nach dem Walabenteuer haben wir uns direkt auf den Weg nach Piction gemacht. Das kleine HafenstĂ€dtchen ist hauptsĂ€chlich dafĂŒr bekannt, dass hier die FĂ€hre nach Wellington (Nordinsel) losfĂ€hrt. Ein feines Nachtessen (mit frischen Muscheln) hat uns fĂŒr die 2.5 Stunden Fahrt entschĂ€digt und in der Sequoia Lodge haben wir super geschlafen.

Nelson
Am nĂ€chsten Morgen ging die Fahrt weiter nach Nelson. Mit ca. 50’000 Einwohnern bereits wieder ein grösseres StĂ€dtchen, wird die Ortschaft von einer alten Kathedrale bewacht. Der Bau der Art Deco anglikanischen Christ Church Cathedral hat 47 Jahre gedauert.

Christ Church Cathedral

Christ Church Cathedral

Nach soviel Treppensteigen war ein Besuch des Tahunanui Strandes natĂŒrlich Pflicht. GemĂ€ss ReisefĂŒhrer tummeln sich zahlreiche Jogger, Windsurfer und Schwimmer an diesem tollen Sandstrand. Zahlreich im Neuseeland-Massstab heisst dann wohl ca. 40 Leute, denn mehr haben wir an diesem sonnigen Tag bestimmt nicht gesehen!

So, das war’s mit der Kurzzusammenfassung. Morgen steht die Ueberfahrt mit der FĂ€hre auf die Nordinsel an (Picton nach Wellington). Stay tuned, wir melden uns!